Mainticores ziehen DM Bilanz

Hinter uns liegt ein ereignisreiches Wochenende in Jena, wo sich die deutsche Quidditch-Community traf, um den deutschen Meister auszuspielen und ganz viel Quove zu verteilen. Unser Ziel war der 5. Platz, um den wir in München nur aufgrund von Verletzungen nicht spielen konnten. Umso größer ist die Enttäuschung, dass am Ende nur ein 20. und damit vorletzter Platz erreicht werden konnte. Trotzdem können wir auch auf Positives zurückschauen, so haben zum Beispiel einige unserer neuen Spieler*innen ein erfolgreiches erstes Turnier gespielt.

In der vermeintlich schwersten Gruppe mussten wir zunächst gegen die Werewolves aus Hamburg ran. Mit einer flexiblen Offensive und starken Tacklings in der Verteidigung ließen sie uns nur wenige Torchancen und gewannen mit 110:240*. Wir ließen uns viel zu sehr einschüchtern, konnten offensiv selten Durchschlagskraft entwickeln und kamen nicht in die defensiven Zweikämpfe.

  
(Bild: Van Klaveren Quidditch Photography)

Das zweite Spiel gegen die Heidelberger Hellhounds war spannend bis zum Schluss, aber auch dieses Mal mussten wir uns geschlagen geben. Nachdem das Spiel lange Zeit ausgeglichen war, zogen die Heidelberger, als der Schnatz ins Spiel kam, mit 30 Punkten Vorsprung davon. Durch einen Schnatzfang von Fabian Haake konnte die Overtime erzwungen werden, in der wir denkbar knapp mit 100*°:110°° unterlagen.

Auch das dritte Gruppenspiel gegen die Looping Lux Leipzig endete mit einer Niederlage. Von Beginn an konnten die Leipziger mit ihren schnellen Chasern punkten und führten nach 18 Minuten mit 70:20. Ein ebenso schneller wie fragwürdiger Cold Catch von Fabian Haake beendete das Spiel mit 80:60* und damit auch den ersten Wettkampftag.

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(Bild: ennycubbins)

Am zweiten Tag standen noch zwei Spiele gegen die anderen Gruppenvierten an. Gegen unsere alten Bekannten aus Bingen konnten wir nicht ansatzweise so dominant spielen, wie noch in der Liga. Trotzdem gingen wir zum ersten Mal an diesem Wochenende deutlich mit 60:20 in Führung. Die Binger holten allerdings zwei Tore auf und konnten das Spiel durch einen der schnellsten Schnatzfänge des Wochenendes mit 70*:60 für sich entscheiden.

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(Bild: ennycubbins)

Im letzten Spiel ging es gegen die zweite Mannschaft aus Tübingen. Zum ersten Mal konnten wir unser eigenes Spiel aufziehen und mit guten Drives und Pässen deutlich in Führung gehen. Auch zwei unserer neuen Spielerinnen, Alexandra und Paulina, kamen zu ihren ersten Torerfolgen. Zum Ende hin wurde die Kondition knapp und die Tübinger drohten das Spiel noch einmal spannend zu machen. Doch dank eines hervorragendes Schnatzfangs von Sebastian Jux gewannen wir das Spiel letztendlich mit 130*:50.

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(Bild: ennycubbins)

Die Erfahrungen aus Jena haben uns unsere Einstellung und unser Training hinterfragen lassen. In der Nachbesprechung hat sich ein großer Teil des Teams dafür ausgesprochen, in Zukunft intensiver und disziplinierter zu trainieren, um in der Liga, beim EQC-Qualifier und bei der nächsten Deutschen Meisterschaft wieder die vorderen Plätze angreifen zu können.

[Autor: Fabian Haake]

19092813_2306301799595082_4492872404445405672_odie Mainticores bei der Deutschen Meisterschaft 2017

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