GSC 2015

Was schenkt man einem Quidditchteam zum ersten Geburtstag? Ganz klar, ein eigenes Turnier!

Die Idee zum Grie Soß Cup entstand Anfang 2015 aus genau diesem Gedankengang heraus. Der Jahrestag unseres ersten Trainings wollte begangen werden und wie feiert man besser als mit einem eigenen Turnier?

Schnell war uns klar, dass es ein sogenanntes Fantasy Turnier sein sollte. Das bedeutet natürlich nicht, dass alle mit Cape und Zauberstab herumlaufen, sondern dass die Teams für dieses Turnier extra dafür zusammengestellt werden. Sie sind also quasi Fantasieteams. Das ganze funktioniert wie folgt: Alle, die wollen, dürfen sich als Spieler zum Turnier anmelden, unabhängig von Team oder sogar Nationalität. Wer will, darf sich zusätzlich als Captain bewerben. Aus diesen Kapitänsbewerbungen werden so viele Kandidaten ausgewählt, wie es Teams im Turnier geben soll. Diese Captains bekommen dann eine Liste mit allen angemeldeten SpielerInnen und dürfen sich nach einem von der Turnierleitung bestimmten Verfahren SpielerInnen aussuchen.

In unserem Fall gab es zwei Kapitäne und zwei Kapitäninnen. Sie durften immer nacheinander in einer festgelegten Reihenfolge einen Spieler oder eine Spielerin in ihr Team wählen. Die Besonderheit bei unserem Turnier: Die KapitänInnen haben die Namen der SpielerInnen nicht im Vorfeld erfahren. Sie wählten nur nach Geschlecht, Position und Fähigkeitenpunkten, die sich die SpielerInnen selbst geben durften. So sollte verhindert werden, dass sich alle am Anfang auf die großen Namen stürzen, während unbekannte SpielerInnen das Nachsehen hatten.

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Mainticores Spielerin Jessica setzt im Spiel Froot Hoops gegen Sugar Honeys zum Wrap an.

Mit rund 60 Teilnehmern aus Deutschland, Belgien, Österreich, Großbritannien, Brasilien, Kanada, Mexiko und Australien fand der erste Grie Soß Cup schließlich am 27. / 28. Juni auf der Sportanlage Rebstock mit folgenden Teams statt:

  • Sugar Honeys (schwarz) mit Kapitän Eugen Schatz
  • Cruising for a Bluesing (blau) mit Kapitänin Sally Higginson
  • Fresh D’s Army (grün) mit Kapitän Christian Häuser
  • Froot Hoops (rot) mit Kapitänin Rebecca Alley

Da das Turnier auch den Sport in Deutschland ein wenig fördern sollte, hatten wir es nicht nur für völlige Quidditchneulinge geöffnet, es wurden an beiden Tagen vor den eigentlichen Spielen auch Workshops für Schnätze, Schiedsrichter und zum Thema Körperkontakt angeboten. Der kompetitive Gedanke blieb aber natürlich nicht zurück und so standen am Sonntagnachmittag die Sieger fest: Bex Alleys Froot Hoops gewannen das Turnier. Platz zwei belegte Fresh D’s Army, gefolgt von Cruising for a Bluesing auf Rang drei und den Sugar Honeys auf vier.

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