Offenes Training am 28. Oktober

Wählen gehen? Auf jeden Fall! Aber vorher noch schnell zum Quidditch.

Am 28. Oktober veranstalten wir ein offenes Training für alle Interessierten. Alle Infos findet Ihr wie immer im Facebookevent: https://www.facebook.com/events/297053207657849/ Kommt vorbei! Wir freuen uns auf Euch.

Die 5 häufigsten Fragen zu Quidditch

#1: Seid Ihr alle Harry-Potter-Fans?

quidditch_winterspiele_munich© Van Klaveren Quidditch Photography

Nein. Eine repräsentative Umfrage der Bielefelder Basilisken hat ergeben, dass etwa 68 Prozent ihrer Teammitglieder Harry-Potter-Fans sind. In Frankfurt ist die Zahl wahrscheinlich ähnlich. Wir haben aber auch zahlreiche Spieler*innen, die einfach mal einen neuen Sport ausprobieren wollten, von Freund*innen bequatscht wurden oder irgendwo mal ein Quidditchspiel gesehen haben und es cool fanden. Und ganz ehrlich, viele von uns mögen Fans sein, aber niemand trainiert zweimal in der Woche zwei Stunden bei jedem Wetter einen Vollkontaktsport, nur weil er*sie Harry Potter mag.

#2: Wie fliegt Ihr?

quidditch_deutsche_meisterschaft_jena© Vivi Stoye

Also, es gibt da solche Magnetfelder … Spaß beiseite, wir fliegen nicht. Leider, mag so manche*r sagen, denn selbst laufen macht das Ganze natürlich deutlich anstrengender. Quidditch ist eine bunte Mischung aus Handball, Völkerball und Rugby und wird komplett am Boden gespielt. Besen haben wir zwar trotzdem noch; das sind aber nicht die, die man aus dem Haushalt oder von Halloween kennt, sondern die Sportvariante, die eigentlich nur noch eine Kunststoffstange ist und mehr als Handicap dient denn als Flugobjekt.

#3: Wie funktioniert das mit dem Schnatz?

quidditch_eqc_pfaffenhofen© Van Klaveren Quidditch Photography

Für die, die sich spontan nicht erinnern können, was der Schnatz ist: Dieser kleine, geflügelte goldene Ball, dessen Fang 150 Punkte bringt und das Spiel beendet. In der nichtmagischen Umsetzung orientiert sich Quidditch da ein wenig beim Flag Football. Der Schnatz ist zwar immer noch ein goldener Ball, ist aber in einer Art Socke an der Hose einer neutralen Person befestigt. Der Fang bringt nur 30 Punkte, beendet aber nach wie vor das Spiel. Auch unsere anderen Bälle fliegen übrigens nicht von selbst. Als Quaffle verwenden wir einen handelsüblichen Volleyball, als Klatscher dienen amerikanische Dodgebälle, mit denen Spieler*innen wie beim Völkerball abgeworfen werden können.

#4: Dürfen die Jungs dann auch die Mädchen tacklen?

quidditch_weltmeisterschaft_florenz© Van Klaveren Quidditch Photography

Es wäre zumindest ratsam. Quidditch ist ein gemischtgeschlechtlicher Sport, jedes Geschlecht, auch über die binären Geschlechter Mann, Frau hinaus, ist uns willkommen. Teams müssen zu jedem Zeitpunkt die sogenannte Gender Rule erfüllen, das heißt, sie dürfen maximal vier Spieler*innen desselben Geschlechts gleichzeitig auf dem Platz stehen haben. Welches Geschlecht das ist, ist egal.
Quidditch ist gleichzeitig auch ein Vollkontaktsport. Es dürfen Leute festgehalten oder sogar zu Boden gerissen, also getacklet, werden. Bezüglich der Geschlechter gibt es da keine Einschränkungen. Natürlich könnten Männer sich dagegen entscheiden, Frauen zu tacklen. Aber dann gäbe es bis zu vier Spieler*innen auf dem Feld, die einfach an ihnen vorbeilaufen können, und das wäre taktisch nicht sehr klug.

#5: Gibt es da auch Turniere?

quidditch_odsc_lievenvelde© Bruggeling Quidditch Photography

Ja. Es gibt mehr als vierzig andere Teams in Deutschland und mehrere hundert weltweit. Wir spielen in der Rhein-Main-Liga regelmäßig gegen Teams aus Darmstadt, Bingen, Feuerbach und Trier. Außerdem nehmen wir jedes Jahr an der Deutschen Meisterschaft und der Qualifikation für die Quidditch Champions League, den European Quidditch Cup teil. Und wenn wir genug Zeit und Leute haben, fahren wir zu Turnieren im europäischen Umland, zum Beispiel den Niederlanden oder Österreich. Auf globaler Ebene gibt es auch Welt- und Europameisterschaften; an beiden haben Spieler*innen aus Frankfurt schon teilgenommen. 2016 fand die Weltmeisterschaft sogar in Frankfurt statt.

Gemischter Ligastart für die Mainticores

Im beschaulichen Feuerbach startete am vergangenen Samstag, dem 17. März, die Quidditch-Rhein-Main-Liga. Für die Frankfurt Mainticores endete der Tag mit einem Sieg und einer Niederlage.

Das erste Spiel des ersten Spieltages der diesjährigen Rhein-Main-Liga war auch gleich die Premiere des Frankfurter Teams im neuen Jahr. Bei Temperaturen knapp unter Null ging es gegen die Gastgeber, die Broom Breakers aus Feuerbach. Gegen sie war die Bilanz in der vergangenen Saison mit einem Sieg und einer Niederlage gemischt ausgefallen. Auch 2018 fiel es den Mainticores schwer, gegen die tiefe Verteidigung der Broom Breakers anzukommen. Zwar vermieden die 12 Spieler*innen, die Fehler des letzten Jahres zu wiederholen, als die Frankfurter*innen sich durch zu offensive Angriffe zu konteranfällig gemacht hatten. Ideen, was nun stattdessen versucht werden könnte, fehlten jedoch. So war der Spielstand beim Eintritt der Sucher ins Spiel 40 zu 40 und die Feuerbacher*innen konnten sich mit einem rasanten Catch innerhalb weniger Sekunden den Sieg zum 70* zu 40 sichern.

In den folgenden beiden Spielen (Darmstadt Athenas gegen Binger Beasts; Darmstadt Athenas gegen Broom Breakers; Spielstände siehe Ergebnisse) waren die Mainticores dann hauptsächlich als Schiedsrichter*innen unterwegs, bevor es im letzten Spiel des Tages noch einmal gegen die Binger Beasts ging. Auch hier war die bisherige Bilanz gemischt. Zwei Frankfurter Siege in der Liga standen einer Niederlage bei der Deutschen Meisterschaft 2017 in Jena gegenüber. An diesem Spieltag zeigte sich jedoch schnell eine deutliche Dominanz der Mainticores. Durch starke Überlegenheit im Klatscherspiel entstanden zahlreiche Situationen, in denen Bingen keine*n Beater*in mit Ball in der Verteidigung hatte. Diese wurden von den Frankfurter Chaser*innen konsequent ausgenutzt, so dass der Punkteabstand, als der Schnatz ins Spiel kam, bereits die 100 überschritten hatte. Durch einen starken Darmstädter Schnatz und mehrere ungültige Fänge näherte die Spielzeit sich bereits der 35-Minuten-Marke, als Bingen schließlich den Schnatz zum mittlerweile 240:70* fing.

Insgesamt geht das Team zufrieden aus dem Tag. Lobend hervorzuheben ist zum einen unsere neuste Spielerin, die bereits durch erste Tore glänzen konnte, sowie das Durchhaltevermögen unserer Chaser*innen, die teilweise zu viert auf drei Positionen wechseln mussten. Für den nächsten Spieltag, der in nur drei Wochen am 8. April in Bingen stattfindet, sind wir hochmotiviert und freuen uns auf die Begegnung mit den Thunderbirds Trier und das Rückspiel gegen die Binger Beasts!

Mainticores zurück unter den TOP 8

Bei den Deutschen Quidditchspielen am 4. und 5. November 2017 in Bremen haben sich die Frankfurt Mainticores den 8. Platz zurückerobert.

Nach einem enttäuschenden 20. Platz bei den Deutschen Meisterschaften 2017 in Jena haben sich die Mainticores mit einem 8. Platz bei den Deutschen Quidditchspielen, also der deutschen Qualifikation zum European Quidditch Cup, zurückgemeldet. Nach einem etwas holprigen Einstand gegen die Tübinger Thestrale, die mit 60* zu 50 besiegt werden konnten, dominierten die Mainticores deutlich im Spiel gegen Ruhr Phoenix Squad, die Zweitmannschaft der Bochumer. Beim Stand von 130 zu 50 sicherte Sebastian Jux dem Frankfurter Team mit einem Schnatzfang den Sieg. Mit einem Krimi nach der Mittagspause ging dann die Gruppenphase der Mainticores zuende. Das Spiel gegen die Hamburg Werewolves, Platz 4 bei der DM und beim deutschlandweiten Ligafinale, verlangte den Mainticores alles ab. Der erlösende Schnatzfang von Fabian Haake bescherte den Mainticores den Gruppensieg und damit wohl die größte Überraschung des Turniers.

23119962_490503037997297_2790369975856564173_odie Mainticores fangen den Schnatz zum Gruppensieg
[Bild (c) Nick van Klaveren]

Nach gemeinsamem Abendessen und früher Nachtruhe ging es sonntags ins Viertelfinale gegen die Münchner Wolpertinger. Beim Stand von 70 zu 70 fingen die späteren Finalisten den Schnatz zum Sieg. Auch gegen Leipzig ging es etwas unglücklich weiter. In der Viertelfinalrelegation hagelte es Karten und so manch ein erhitztes Wort; die Partie endete für die Mainticores mit 130* zu 50. Im letzten Spiel des Wochenendes ging es um Platz 7 nochmals gegen die Hamburg Werewolves im einzigen Livestream-Spiel des Turniers für die Mainticores. Die Werewolves waren heiß auf die Revanche, doch auch Frankfurt hatte etwas zu beweisen. Aus einem Rückstand von 60 Punkten holten die Mainticores wieder auf 30 Punkte Minus auf, woraufhin Sucher Fabian Haake sogleich den Schnatz für die Verlängerung fing. Den Overtimekrimi gewannen schließlich die Hamburger nach einem für ungültig erklärten Fang von Seiten Frankfurts, doch die Mainticores können trotzdem zufrieden aus dem Turnier gehen.

frankfurt (2).JPGKeeperin Paulina Hofmann mit dem Quaffle. Im Hintergrund: Frankfurts Patricia Heise gegen Leipzigs Johanna Rex.
[Bild: Nick van Klaveren]

Mit nur 14 Spieler*innen, zwei davon geliehen aus Trier, haben sie gezeigt, was harte Arbeit und Teamgeist bewirken kann. Kontrollierte Angriffe und fein abgestimmtes Spiel zwischen Beater*innen und Chaser*innen haben zum Gruppensieg geführt und waren auch am Sonntag der größte Erfolgsfaktor. In einem Turnier, in dem niemand mehr etwas von Frankfurt erwartet hat, hat sich das Team mehr als eindrucksvoll zurückgemeldet und ist nun heiß auf die kommende Saison. Erklärtes Ziel für die kommende Rhein-Main-Liga: Silber. Mindestens.

Mainticores sichern sich Rhein-Main-Silber

Am Sonntag fand in Bingen am Rhein der dritte und letzte Spieltag der Rhein-Main-Liga statt. Für uns ging es darum, den zweiten Platz in der Liga zu erringen, wofür mindestens ein Sieg notwendig war.

Im ersten Spiel gegen Darmstadt gelang das nicht und der Verlauf ist auch schnell erzählt. Viele Ballverluste und individuelle Fehler ermöglichten es den Darmstädtern mit schnellen Kontern eine hohe Führung aufzubauen. Sie spielten druckvoll und verunsicherten unser Team so sehr, dass kaum ein Angriff gelang und die Verteidigung regelmäßig ins Schwimmen geriet. Einzig die Beater*innen um Valentin Anders und Nina Heise, in ihrem ersten Spiel seit der Verletzung, waren auf der Höhe und kreierten einige gute Situationen. Genutzt wurden diese von den Chaser*innen allerdings nicht, nur einmal konnte sich Thorsten Ostermeier durchsetzen. Beim Stand von 180:10 gelang immerhin der Schnatzfang durch Fabian Haake.

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(c) Clara Bosse

All die Kraft, die uns beim ersten Spiel gefehlt hatte, legten wir in das entscheidende Spiel gegen die Binger Beasts. Mit deutlich höherer Konzentration und Aggressivität gelang es uns, das Spiel an uns zu reißen. Auf zwei frühe Tore folgte zwar eine längere Phase ohne Torerfolg, allerdings stand die Defensive um Keeper*innen Thorsten und Maike fest und ließ im gesamten Spiel nur ein Gegentor zu. Insbesondere das starke Beater*innenspiel um die eigenen Ringe und zahlreiche Tackles der Chaser*innen sorgten dafür, dass die Binger*innen zunehmend frustriert wurden und auf lange Pässe umstiegen, was ohne Erfolg blieb. Nach einigen Toren vor allem von Thorsten und Niko war es wieder Fabian, der mit einem schnellen Schnatzfang das Spiel zum 100*:10 für die Mainticores beendete.

Hervorzuheben sind an dieser Stelle vor allem auch unsere neuen Spieler*innen, von denen ganze vier an diesem Tag ihr erstes Spiel bestritten. Gerade gegen Bingen gelang es ihnen, sich lückenlos ins Spiel einzubringen. Sie werden sicherlich für die Zukunft eine große Verstärkung des Teams sein. Mit diesem gelungenen Saisonabschluss schauen wir schon jetzt zuversichtlich in Richtung des EQC-Qualifiers, der im November in Bremen stattfindet und für den wir uns mit unserer sehr guten Winterspielplatzierung qualifiziert hatten.

Liga-Übersicht Saison 2016/17

[Autor: Fabian Haake]

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die Mainticores beim dritten und letzten Spieltag der Rhein-Main-Liga in Bingen
[Bild (c) Clara Bosse]

Mainticores ziehen DM Bilanz

Hinter uns liegt ein ereignisreiches Wochenende in Jena, wo sich die deutsche Quidditch-Community traf, um den deutschen Meister auszuspielen und ganz viel Quove zu verteilen. Unser Ziel war der 5. Platz, um den wir in München nur aufgrund von Verletzungen nicht spielen konnten. Umso größer ist die Enttäuschung, dass am Ende nur ein 20. und damit vorletzter Platz erreicht werden konnte. Trotzdem können wir auch auf Positives zurückschauen, so haben zum Beispiel einige unserer neuen Spieler*innen ein erfolgreiches erstes Turnier gespielt.

In der vermeintlich schwersten Gruppe mussten wir zunächst gegen die Werewolves aus Hamburg ran. Mit einer flexiblen Offensive und starken Tacklings in der Verteidigung ließen sie uns nur wenige Torchancen und gewannen mit 110:240*. Wir ließen uns viel zu sehr einschüchtern, konnten offensiv selten Durchschlagskraft entwickeln und kamen nicht in die defensiven Zweikämpfe.

  
(Bild: Van Klaveren Quidditch Photography)

Das zweite Spiel gegen die Heidelberger Hellhounds war spannend bis zum Schluss, aber auch dieses Mal mussten wir uns geschlagen geben. Nachdem das Spiel lange Zeit ausgeglichen war, zogen die Heidelberger, als der Schnatz ins Spiel kam, mit 30 Punkten Vorsprung davon. Durch einen Schnatzfang von Fabian Haake konnte die Overtime erzwungen werden, in der wir denkbar knapp mit 100*°:110°° unterlagen.

Auch das dritte Gruppenspiel gegen die Looping Lux Leipzig endete mit einer Niederlage. Von Beginn an konnten die Leipziger mit ihren schnellen Chasern punkten und führten nach 18 Minuten mit 70:20. Ein ebenso schneller wie fragwürdiger Cold Catch von Fabian Haake beendete das Spiel mit 80:60* und damit auch den ersten Wettkampftag.

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(Bild: ennycubbins)

Am zweiten Tag standen noch zwei Spiele gegen die anderen Gruppenvierten an. Gegen unsere alten Bekannten aus Bingen konnten wir nicht ansatzweise so dominant spielen, wie noch in der Liga. Trotzdem gingen wir zum ersten Mal an diesem Wochenende deutlich mit 60:20 in Führung. Die Binger holten allerdings zwei Tore auf und konnten das Spiel durch einen der schnellsten Schnatzfänge des Wochenendes mit 70*:60 für sich entscheiden.

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(Bild: ennycubbins)

Im letzten Spiel ging es gegen die zweite Mannschaft aus Tübingen. Zum ersten Mal konnten wir unser eigenes Spiel aufziehen und mit guten Drives und Pässen deutlich in Führung gehen. Auch zwei unserer neuen Spielerinnen, Alexandra und Paulina, kamen zu ihren ersten Torerfolgen. Zum Ende hin wurde die Kondition knapp und die Tübinger drohten das Spiel noch einmal spannend zu machen. Doch dank eines hervorragendes Schnatzfangs von Sebastian Jux gewannen wir das Spiel letztendlich mit 130*:50.

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(Bild: ennycubbins)

Die Erfahrungen aus Jena haben uns unsere Einstellung und unser Training hinterfragen lassen. In der Nachbesprechung hat sich ein großer Teil des Teams dafür ausgesprochen, in Zukunft intensiver und disziplinierter zu trainieren, um in der Liga, beim EQC-Qualifier und bei der nächsten Deutschen Meisterschaft wieder die vorderen Plätze angreifen zu können.

[Autor: Fabian Haake]

19092813_2306301799595082_4492872404445405672_odie Mainticores bei der Deutschen Meisterschaft 2017

Mainticore im deutschen Quidditchnationalteam für European Games

Am 8. und 9. Juli finden in Oslo die European Games statt! Das deutsche Team gehört dort mindestens zum erweiterten Favoritenkreis und mit Sebastian Jux wurde ein Mainticore ausgewählt, für Deutschland um den Titel zu kämpfen. Wir sind natürlich stolz einen weiteren Nationalspieler hervorgebracht zu haben und wünschen ihm und dem Team alles Gute für das Turnier. Als Unterstützung werden einige Mainticores ebenfalls nach Oslo reisen um die Nationalmannschaft anzufeuern.

Weitere Informationen zu den European Games und dem deutschen Nationalteam auf der Website des Deutschen Quidditchbunds.

[Autor: Fabian H.]

Mainticores starten ungeschlagen in die Rhein-Main-Liga

Am 8. April fand der erste Spieltag der Rhein-Main-Liga und damit der erste Ligaspieltag dieser Saison in Quidditch-Deutschland überhaupt statt. Die Mannschaften aus Bingen, Feuerbach (bei Würzburg) und Darmstadt waren zu Gast bei uns im Günthersburgpark und spielten in insgesamt vier Begegnungen um die Punkte.

Unser erstes Spiel gegen die Broom Breakers Feuerbach begann mit einigen Ungenauigkeiten der Beater, trotzdem konnte durch einige schnelle Durchbrüche („Drives“) ein Vorsprung (30:10) herausgespielt werden. Im weiteren Spielverlauf konnte dieser Vorsprung dank hoher Konzentration in der Verteidigung und im Abschluss, sowie immer stärker werdenden Beatern weiter auf 130:40 ausgebaut werden. Der Sieg war letztendlich trotz eines hervorragenden Schnatzfangs des Feuerbacher Suchers nie gefährdet.

Im zweiten Spiel direkt im Anschluss gegen die Binger Beasts konnten wir an diese starke Leistung anknüpfen. Obwohl körperlich überlegen bissen sich die Beasts an unserer Verteidigung die Zähne aus und es stand bis zum Ende die Null. Offensiv konnten wir unsere ganze Erfahrung ausspielen und viele teils einfache Tore erzielen. Lediglich der Schnatzfang wurde wieder abgegeben, zum Endstand von 160:30*.

Besonders hervorzuheben sind zwei Spielerinnen, Julia und Paulina, die an diesem Tag ihre ersten Spiele für die Mainticores bestritten und sofort mit Toren glänzen konnten. Im Anschluss an die Spiele wurde der erfolgreiche Tag mit einem gemeinsamen Picknick abgeschlossen. Nun heißt es weiter trainieren für die nächsten beiden Spieltage Ende Juni und Juli, in denen auch endlich die langerwarteten und die Liga entscheidenden Derbys gegen Darmstadt ausgetragen werden.

[Autor: Fabian H.]

Alle Ligaergebnisse findet Ihr auch in unserer Übersicht über die Saison 2016/17.

Kidditch bei der Quidditch-WM

Quelle: http://www.deutscherquidditchbund.de

Spielen wie die Profis!

Während Nationalmannschaften aus aller Welt am 23./24. Juli 2016 in Frankfurt um den Titel spielen, möchten wir auch Nachwuchssportlerinnen und -sportlern die Möglichkeit geben, Quidditch kennen zu lernen. Deshalb bietet der Deutsche Quidditchbund in Zusammenarbeit mit der International Quidditch Association am Donnerstag, den 21.07., einen Kinder-Quidditch-Workshop („Kidditch“) an.

Wir laden alle Schulkinder herzlich ein, einen neuen, spannenden Sport auszuprobieren!

Ablauf:
09.45 Uhr     Kartenkauf, Anmeldung, Begrüßung
10.00 Uhr     Einführung
10.30 Uhr     Spielzeit mit kleinen Pausen
12.00 Uhr     Zuschauen beim Freundschaftsspiel der Profis: Kanada – Großbritannien
Mittagspause
13.00 Uhr     Spielzeit mit kleinen Pausen
14.00 Uhr     Zuschauen beim Freundschaftsspiel der Profis: Südkorea – ???
15.00 Uhr     Ende

Eintrittspreise (gültig für den ganzen Donnerstag):
5 € pro Kind (bis 16 Jahre)
10 € pro Erwachsenem
20 € pro Familie (bis zu 2 Erwachsene und 3 Kinder)

Verpflegung, sowie Sportkleidung und –schuhe müssen selbst mitgebracht werden.

Um Voranmeldung unter info[at]deutscherquidditchbund.de mit Name und Alter des Kindes wird gebeten.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir gerne ebenfalls unter info[at]deutscherquidditchbund.de zur Verfügung.

Aus versicherungstechnischen Gründen möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass zu Beginn des Workshops für jedes Kind eine von den Eltern unterschriebene Einverständniserklärung vorliegen muss. Diese ist hier verfügbar.

Zwei Turniere und ein Geburtstagsfall

Alles Gute nachträglich an uns selbst!

Vor zwei Tagen konnten wir unser nunmehr zweijähriges Bestehen feiern und haben uns im Vorfeld einfach mal zwei tolle Turnierwochenenden geschenkt.

Am 19. Juni waren wir mit einem aus Darmstädtern und Frankfurtern gemischen Team mit dem klangvollen Namen „Darmfurt“ beim Open Dutch Summer Cup in Utrecht, Niederlande am Start und konnten uns einen vierten Platz sichern. Nach einem sehr deutlichen Sieg über die Gastgeber in der Gruppenphase musste sich unsere Team im Halbfinale leider ganz knapp der Mannschaft aus Bochum geschlagen geben und verlor auch das anschließende Spiel um den dritten Platz bei Torgleichheit nur durch den Schnatzfang des anderen Teams. Wir sind dennoch super zufrieden mit unserem Ergebnis. Für zwei unserer Spieler, Fabian und Valentin, war es das allererste Turnier und beide haben sie je drei Tore gemacht. In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch daher an alle beteiligten Mainticores und herzlichen Dank an unsere Freunde aus Darmstadt! Es war wie immer ein Genuss, mit euch zu spieln.

Die Ergebnisse von Team „Darmfurt“ im Überblick:

Gruppe: NRW 110* – 40 Darmfurt
Darmfurt 180* – 30 Dom Tower Dementors
Halbfinale: Ruhr Phoenix 90* – 60 Darmfurt
Spiel um Platz 3: Darmfurt 40 – 70* Wageningen Werewolves

[* markiert das Team, das den Schnatz gefangen hat]


Darmfurt beim Open Dutch Summer Cup. Die Mainticores wurden vertreten durch Valentin (hinten, 1. von links), Fabian (hinten, 3. von links) und Thorsten (vorne, 2. von links)
(c) Bruggeling Quidditch Photography

Ein Wochenende darauf, am 25. Juni spielten dann zwei unserer Spieler in Belgien beim Flying Meatball, einem Fantasy-Turnier in Liège, Belgien. Beide waren hocherfolgreich, das braune Team von Thorsten konnte sich einen fünften Platz sichern und Ninas grüne Mannschaft holte sogar Silber!

Fotos und genauere Ergebnisse folgen, sobald wir sie haben!